Unter dem Namen “Klinochlor” ist dieser Stein für Mineraliensammler eigentlich ein Altbekannter. Ein schönes grünes Mineral, oft in faseriger Ausbildung mit dadurch silbrig-seidigem Glanz und häufig radialstrahlig gewachsen, wodurch ein fast “pflanzlicher” Eindruck entsteht. Ein Stein, der fasziniert und von seinem Aussehen her alle Voraussetzungen mitbringt, um auch ein attraktiver Schmuckstein zu sein. Doch man glaubt gar nicht, wie hinderlich manchmal die Namensgebung sein kann! Zwar wurde der Stein nach der Farbe der ersten Pflanzentriebe (“chlorine”) benannt, doch die griechische Bezeichnung klingt für unsere Ohren eher nach dem aggressiven Element “Chlor” und erinnert irgendwie an “Abflußfrei”. Folglich wollte sich auch kein Mensch “Klinochlor” um den Hals hängen. Continue Reading »
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